Philipp Moll: „Rainhadd – oder das Füllhorn von Mausgesees“

ist eine Lesung mit dem Kabarettisten Philipp Moll. Der den morgentaubefluteten Auen links der Pegnitz entwachsene Dialekt-, Heimat- und Kenntnisforscher erzählt darin Geschichten, zum Beispiel von Gebäuden und den Menschen darinnen. Und er bringt seine Verwunderung und auch seine Liebe zu den Dingen und Sachen auf diese und jene Weise erheblich zum Ausdruck. Er berichtet über seine Forschungen in Tier- und Pflanzenwelt und Zwischenräumen aller Art vor allem auch über die Zwischenräume zwischen den Buchstaben, die nicht selten groß genug sind um darin kleine Hütten zu errichten. Zudem liest der Meisterschüler, Pressackforscher und Weltanschauungsbeauftragtezur allseitigen Erbauung selbstverfasste Gedichte vor. Summa summarum beweist er ad hoc, dass man in einer Sprache sehr behaust sein kann, auch wenn sie in manchem Ohr eigentümlich klingt.

Und noch etwas: Gewiss könnte Moll, der unter anderem als Waschbretteur, Nasenpfeifer und Maultrommler tätig ist, auch singen … tut dies aber nicht.

www.philipp-moll.de
www.weltanschauungsbeauftragte.com
www.Fastzufuerth.de
www.winterstein.de

Die Straßenkreuzer Schreibwerkstatt liest

“Lichterkette”

Ein bunter Haufen verschiedenster Charaktere trifft sich regelmäßig in der Redaktion des Straßenkreuzers, um das auszuleben, was sie alle gemeinsam haben: die Lust am Schreiben.

So verschieden die Menschen sind, die sich dort treffen, so abwechslungsreich sind ihre Texte. Den Beweis liefert jeden Monat die Doppelseite im Heft. Seit einigen Jahren hat sich die Schreibwerkstatt auch mit ihren Lesungen einen Namen in der regionalen Kunstszene erworben. Doch das ist den inzwischen bühnenerfahrenen Schreiberlingen immer noch  nicht genug: Der Freund echter fränkischer Volksmusik und Experte für tiefe Töne Heinrich Filsner sorgt für musikalische Unterstützung.

Lesung und Konzert vereint. Ein perfekter Kunstgenuss! Das alles gibt es auch noch bei freiem Eintritt.

Webseite der Schreibwerkstatt

SlowBook und Posaune

Schöne und coole Texte von B. Brecht, F. Pessoa, H. Müller, St. Mensching, Th. Rosenlöcher. Die Performance von Ralf Bauer & Friends sorgt dafür, diese Texte in der Schwebe zu halten: akustisch, visuell und mit Weihrauch.

Seit Brechts Augsburger Zeit ist das weiße Hemd eher eine Haltung als ein Kleidungsstück, ganz egal, ob er am Sommerabend aus dem Lech stieg oder an einem Herbstmorgen übern Buckower See ruderte: Balladen und Sprüche, Reime und Rhythmen. Posaune und Marie A.

„Lohnt es sich, diskret zu sein?/Ob sich’s lohnt, ich weiß es nicht./Am besten, man verhält sich ruhig/Und trägt ein heiteres Gesicht.“ (Pessoa)